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Reifeprüfung

Sie finden auf dieser Seite die Termine zur Reifeprüfung im aktuellen Schuljahr, Informationen zu den beiden Abschlussarbeitsformaten ABA und VWA und Themen der diesjährigen Arbeiten. Zudem können Sie einen ausführlichen Beitrag der Direktion zum Format der österreichischen Reifeprüfung seit der jüngsten Reform nachlesen.

Gruppe von Männern und Frauen formell aber freundlich lachend um einen Tisch sitzend.

Schuljahr 2025/26

Abgabefrist ABA

spätestens 13. Februar 2026(physisch)

ABA – Präsentation

7. April -10. April 2026

Deutsch

5. Mai 2026

Latein

6. Mai 2026

Englisch

7. Mai 2026

Französisch

8. Mai 2026

Mathematik

11. Mai 2026

Russisch

12. Mai 2026

Darstellende Geometrie

12. Mai 2026

Mündliche Kompensationsprüfungen

2. Juni 2026 und 2. Juni 2026

Mündliche Prüfungen (vorauss.)

15. Juni bis 23. Juni 2026

Maturant:innenverabschiedung

26. Juni 2026, geplant 10:00 Uhr und 13:00 Uhr

Schulball

24. Juni 2026, Sophiensäle

Vier 8. Klassen mit gesamt 91 Kandidatinnen und Kandidaten werden sich der Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Dir. HR Mag. Andreas Schatzl stellen. 

Klasse

Schüler/in

Titel

Betreuer/in

8A

Yaqi HAN

Vater-Tochter-Beziehung

Ilse Grüner

8A

Daniel HAUSWIRTH

Der Einfluss von Wettkampfbedingungen auf die physische und mentale Leistungsfähigkeit

im Kartsport

Isabella Gruber-Forsthuber

8A

Anaïs LÜBER

Eine Erde ohne Mond

Elias Stadlmann

8A

Katharina MAIER

Die Pestepidemie im 17. Jahrhundert in Großbritannien und deren Auswirkungen

auf die Gesellschaft.

Gabor Magyary-Kossa

8A

Tim STEGER

Der Brandschutz im alten Rom – Entwicklung und Herausforderungen im Vergleich

mit der modernen Feuerwehr

Peter Emberger

8A

William WALLACE

Der Sport, der zur Überwindung der Apartheid verhalf

Gabor Magyary-Kossa

8B

Ian BALDARANOV

Veganismus im Alltag - ein Selbstexperiment / Veganism and daily life - a self-experiment

Jasmin Bending

8B

Christoph BRODNER

Entwicklung eines Lego-Modells der Bismarck im Maßstab 1:200

Sybille Rechberger

8B

Elena BUCHER

Big Data als Grundlage der Sozialen Medien

Raphael Innig

8B

Kian GAMBOA-RIAÑO

Bedeutung des Rohstoffs Erdöl sowie Nutzungskonflikte um diesen im 20. Jahrhundert

Thomas Preis

8B

Ema GRIGORE

Das neue Musikbusiness: Strategielektionen von den erfolgreichsten Live-Acts unserer Zeit  /

The New Music Business: Strategy Lessons from the Greatest Live Performers of Today

Sybille Rechberger

8B

Alba GRUBER

Frauen in der modernen Arbeitswelt: Österreich im europäischen Vergleich

Sophia Rehrl

8B

Niklas JANY

Der wirtschaftliche Wiederaufbau Österreichs während der Besatzungszeit von 1945-1955

Thomas Preis

8B

Gregor LIEBMANN

Die Hochsicherheits-Gefängnisinsel Alcatraz

Thomas Preis

8B

Minou-Marie

MAHMOODIAN

Unerfüllter Kinderwunsch und künstliche Befruchtung

Wolfgang Huber

8B

Claire ROSENBERGER

Entwicklung der Autobahnraststätten in Österreich am Beispiel von Landzeit

Thomas Preis

8B

Verena SELLNER

Feministische und Punk Designs in Vivienne Westwood‘s Mode / Englisch

Sybille Rechberger

8B

Nika Sommer

Christenverfolgung: Ein Vergleich zwischen Antike und Gegenwart mit

besonderem Blick auf die Kopten

Maria-Regina Dietrich

8B

Zurab VARDOSANIDZE

Die Nutzung bemannter Raumfahrtmissionen als politisches Instrument im Kalten Krieg

Joseph Hochwarter

8B

Konstantin WINTER

Auswirkungen einer fünftägigen Diät mit Refeed-Phasen in Kombination mit

Training auf Körperkomposition

Simon Prucha

8B

Oskar ZIMON

Auswirkung eines 6-wöchigen Krafttrainings und Kalorienüberschusses von 500 Kcal auf die

Muskelumfänge von Oberarm und Oberschenkel

Simon Prucha

8C

Mila ANDRIĆ

Verwendung und Bedeutung der kyrillischen Schrift im Serbischen

Eva Troester-Gartner

8C

Philomena BARTH

Pseudoarchäologie im 19. Jahrhundert am Beispiel Heinrich Schliemann

Michael Berthold

8C

Carl DRASKOVICH

„Dünkirchen: Die erfolgreichste Niederlage – Der unbeugsame Wille

eines Volkes und die Fehlschritte eines mächtigen Gegners"

Gabor Magyary-Kossa

8C

Christina GERMUTH

Die Entstehung des Italienischen aus dem Lateinischen aus etymologischer Sicht

Michael Berthold

8C

Lilly GRAD

Ciceros Redekunst und Parallelen zur heutigen Rhetorik

Michael Berthold

8C

Hubertus

GRASSBERGER

Erste Ausstellungstätigkeit - Orientierungshilfe für den Einstieg in den Kunstmarkt

Johannes Kubin

8C

Leon HÖRHAGER

Bürstenlose 3-Phasen Elektromotoren / 3-phase Brushless Electric Motors

Elias Stadlmann

8C

Emili JOHN

Behandlungsmöglichkeiten bei Akne vulgaris

Clemens Suppan

8C

Angelina

KLEIN BRETELER

Nationalistische Elemente in der Wahlwerbung zweier

rechtspopulistischer Parteien in Europa

Lukas Gschwandtner

8C

Anfisa KOTLIAR

Eine Analyse über den Vergleich von Faschismus und Stalinismus

Lukas Gschwandtner

8C

Max KRAINER

Singvogelzählung im Wiener Stadtpark

Wolfgang Huber

8C

Florian KRAUS

Flow im Langstreckenlauf: Psychologische und physiologische

Faktoren des Flow-Erlebens bei extremen Ausdauerbelastungen

Johannes Settele

8C

Lilly MOROZOV

Die Rothschilds – eine Dynastie im Spannungsfeld von Finanzmacht

und antisemitischen Verschwörungsmythen

Karin WILLMITZER

8C

Alexander PIËCH

Die Wiener Gemeindebauten: Entstehung und Entwicklung der

Gemeindebauten in der Zwischenkriegszeit

Gabor Magyary-Kossa

8C

Ela-Selin SAVTUR

Der Einfluss der Smartphone-Nutzung auf die Haltung und das

Sehvermögen von Jugendlichen

Isabella Gruber-Forsthuber

8C

Johann SPRINGER

Die technischen und menschlichen Versagen hinter den

Space Shuttle Katastrophen und deren Auswirkungen auf aktuelle Missionen

Elias Stadlmann

8C

Stella STOCKHAMMER

Im Schatten des mächtigsten Mannes der Welt –

Die Rolle der First Lady im Spannungsfeld zwischen

öffentlicher Erwartung und politischem Einfluss

Michael Berthold

8C

Maximilian VUKOVICH

Spitfire: Die Legende des Himmels – Technik, Taktik und Triumph im Zweiten Weltkrieg

Gabor Magyary-Kossa

8C

Valentin WINKLER

Auswirkungen und Folgen der Digitalisierung auf die Hotellerie

in Österreich im Zeitraum 2000 - 2025

Isabella Gruber-Forsthuber

8D

Boris ANDREEV

Gravitative Zeitdilatation in der Nähe Schwarzer Löcher und

ihre Darstellung im Film Interstellar

Elias Stadlmann

8D

Hannah CONCIN

Die Entwicklung der „Alternative für Deutschland (AfD)“

Thomas Preis

8D

Isabella HAUSNER

Frauenfußball versus Männerfußball: Der Kreuzbandriss

Daniela Freitag

8D

Ksenia ISAKOVICH

Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Gabriele Bahr

8D

Metehan TANSEL

Wie ChatGPT den Schulalltag im Theresianum beeinflusst

Johannes Settele

8D

Helene

VON MALOTTKE

Die Rolle der Farbpsychologie in der Markenidentität und Werbung

Johannes Settele

8D

Mihnea-Ştefan-Gabriel

VRINCEANU

Der Einfluss der Bürgerrechtsbewegung auf das moderne Mainstream-Kino in den USA  /

The Impact of the Civil Rights Movement on Modern Mainstream Cinema in the US

Alexander Gaderer

8D

Paulina WESELIK

Rechtliche und ethische Aspekte der Sterbehilfe

Magdalena Huber

8E

Mika ASENBAUER

Der Einfluss des Menstruationszyklus auf die sportliche Leistungsfähigkeit

im Ausdauersport

Jasmin Bending

8E

Sona ASENBAUER

Mentale Gesundheit im Leistungssport

Ilse Grüner

8E

Christos BEIS

Gaius Julius Cäsar - Faszination einst und jetzt

Michael Berthold

8E

Hanna HOLICS

 Immuntherapie als Behandlungsansatz bei Krebserkrankungen

Wolfgang Huber

8E

Emily LAMPE

Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus und in der

Nachkriegszeit anhand der Berichte eines Großvaters

Susanne Schmid

8E

Isabella LANDAUER

Der Film als Medium des Selbstbewusstseins

Andrea Janauschek-Raftl

8E

Petra MOMČILOVIĊ

Antibiotika: Von der Anwendung bis zur Resistenz

Barbara Liebetreu

8E

Anna PARTIK

Die dunkle Seite politischer Führungspersönlichkeiten

Verena Klimpfinger

8E

Magalie SMOLKA

Stammzelltransplantation und Stammzellforschung in Österreich

Clemens Suppan

8E

Alexia SOININEN

Visionen und Realität des Mercosur am Beispiel Argentiniens

Karin WILLMITZER

8E

Rayen SYED

Einfluss von sechswöchigem Krafttraining auf den Brustumfang

in einem kalorischen Überschuss

Simon Prucha

8E

Oliver TSVIAK

Gegenwarts- und Zukunftsbetrachtungen von mRNA-Impfstoffen

Barbara Liebetreu

aufbau

Das österreichische "Drei-Säulen-Modell"

1
Individuell

Die erste Säule stellt eine "individuelle", auf die Interessen des/der Schülers/in zugeschnittene einsemestrige "Abschließende Arbeit" dar, die unter Begleitung einer Betreuungslehrkraft verfasst, präsentiert und diskutiert wird.

2
National

Die zweite Ebene kann man als "nationale" Ebene bezeichnen, auf der mindestens drei (standardisierte) "Klausurarbeiten" in Deutsch, Mathematik und lebender Fremdsprache verfasst werden müssen.

3
Standortspezifisch

Die dritte Säule, die "Mündliche Prüfung" ist auf standortspezifischen Bedürfnisse zugeschnitten: Die Fachlehrerkonferenz eines Gegenstandes beschließt die für sie wichtigen Themenbereiche, die aus dem Lehrplan resultieren.

Wichtig: Die drei Säulen sind voneinander unabhängig und können nicht miteinander ausgeglichen werden, da unterschiedliche Kompetenzen bewertet werden. Wenn eine Klausur negativ beurteilt wird, gibt es aber auf Wunsch die Möglichkeit, eine zusätzliche mündliche Kompensationsprüfung zu machen, um doch noch eine Beurteilung in diesem Fach zu erhalten.

Zusammenstellung der Reifeprüfung

Mit abschließender Arbeit (ABA):

  • drei Klausuren und drei mündliche Prüfungen
  • vier Klausuren und zwei mündliche Prüfungen

Ohne abschließende Arbeit (ABA):

  • drei Klausuren und vier mündliche Prüfungen oder
  • vier Klausuren und drei mündliche Prüfungen oder
  • fünf Klausuren und zwei mündliche Prüfungen

Deutsch und Mathematik sind als Klausuren verpflichtend. Zusätzlich können weitere Klausuren aus den Fächern Englisch, Französisch, Latein, Russisch oder Darstellende Geometrie gewählt werden

Grafik zur Reifeprüfung

VWA / aba

Unterschiede „Vorwissenschaftlichen Arbeit“ (VWA) und „Abschließenden Arbeit“


Mehr Praxis, weiterhin wissenschaftlich fundiert

Die VWA war stark auf wissenschaftspropädeutisches Arbeiten ausgerichtet und sollte den Einstieg in wissenschaftliche Methoden vorbereiten. Die abschließende Arbeit verfolgt einen breiteren Ansatz: Sie soll nicht nur wissenschaftliche Grundkompetenzen fördern, sondern auch die Fähigkeit zur eigenständigen, praxisnahen und strukturierten Bearbeitung eines Themas stärken.

Weniger Formalismus, mehr Praxisbezug

Die VWA verlangte eine umfangreiche schriftliche Arbeit mit detaillierter Literaturrecherche und strenger wissenschaftlicher Methodik. Die abschließende Arbeit ist kürzer und weniger formalisiert, legt aber Wert auf klare Struktur, nachvollziehbare Argumentation und die Verbindung von Theorie und Praxis.

Mehr Freiheit in der Themen- und Methodenwahl

Bei der VWA lag der Schwerpunkt auf theoretischen Fragestellungen. Die neue abschließende Arbeit erlaubt neben theoretischen auch praktische oder projektorientierte Ansätze, etwa Experimente, Fallstudien oder kreative Projekte.

Stärkerer Fokus auf Präsentation und Reflexion

Beide Formen beinhalten eine mündliche Präsentation, doch die abschließende Arbeit legt stärkeres Gewicht auf die Reflexion des Arbeitsprozesses und die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich und adressatengerecht darzustellen.

Praxisbezug und Zukunftsorientierung

Während die VWA primär auf die Vorbereitung eines Studiums ausgerichtet war, soll die abschließende Arbeit auch Kompetenzen fördern, die für berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen relevant sind, wie Problemlösung, Projektmanagement und Kommunikation.

Ist die Reifeprüfung eine Zentralmatura? Welches Ziel wird mit der Standardisierung verfolgt? Wie wirkt sich die Kompetenzorientierung bei der mündlichen Prüfung aus? Lesen Sie mehr dazu in einem ausführlichen Beitrag von Direktor HR Mag. Andreas Schatzl.

Gut zu wissen

  • Die klassische Jahresprüfung (ein "Nicht genügend" in der 8. Klasse) wird zwischen Schlusskonferenz und Schulschluss der 8. Klassen (Ende April) stattfinden. Das bedeutet, dass ein:e Schüler:in nur dann zu den Klausurarbeiten und zur mündlichen Prüfung antreten darf, wenn die 8. Klasse positiv abgeschlossen wurde.
  • Die klassische Zusatzprüfung (bei negativer Beurteilung einer Klausurarbeit) im Rahmen der mündlichen Reifeprüfung entfällt. Vor den mündlichen Prüfungen müssen sog. "Kompensationsprüfungen" abgelegt werden, um sich eine negative Beurteilung auszubessern. Die Aufgabenstellungen zu diesen Kompensationsprüfungen werden extern erstellt (Ausnahme: Prüfungsgebiet "Russisch"), die Prüfungen dauern ca. 25 Minuten.
  • Vierstündige Wahlpflichtgegenstände sind eigenständige Prüfungsgebiete.
  • Im Reifeprüfungszeugnis werden die Noten für die Klausurarbeiten und die mündlichen Leistungen gesondert ausgewiesen (keine Gesamtbeurteilung eines Prüfungsgebietes). Dadurch werden die (schriftlichen und mündlichen) Einzelleistungen transparent.
  • Für die Beurteilung eines Prüfungsgebietes werden die Leistungen der letzten Schulstufe und die Leistungen der Klausurprüfung, bestehend aus Klausurarbeit und gegebenenfalls Kompensationsprüfung, zu gleichen Teilen berücksichtigt. Ergibt sich dabei keine eindeutige Beurteilungsstufe, so ist den Leistungen bei der Klausurprüfung das größere Gewicht zuzumessen.
  • Ist die Klausurprüfung negativ, so wird die Jahresnote nur dann eingerechnet, wenn die/der Kandidat:in bei der Klausurprüfung einen Schwellenwert von 30% erreicht hat. Andernfalls hat sie/er nicht bestanden und kann im nächsten Prüfungstermin wieder zur Klausurarbeit antreten.
  • Die Leistungen im Rahmen der abschließenden Prüfung und die Leistungen der lehrplanmäßig letzten Schulstufe sind gleichwertig. Ergibt sich dabei keine eindeutige Beurteilung, so ist den Leistungen im Rahmen der abschließenden Prüfungen das größere Gewicht zuzumessen.
  • Die Klausurarbeit kann, ganz oder teilweise, im Schreibmodus „digital“ durch Eingabe in ein digitales Endgerät und „handschriftlich“ durch Schreiben auf Papier verfasst werden. Die Entscheidung darüber trifft die Prüferin/ der Prüfer im Einvernehmen mit der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission. Eine Klausurarbeit unter Einsatz eines digitalen Endgerätes ist nur zulässig, wenn dies im Unterricht ausreichend geübt wurde und eine gesicherte Prüfungsumgebung gewährleistet ist.
  • Zulässige Hilfsmittel sind in den Prüfungsordnungen festgelegt. Wenn die Klausurarbeit im Schreibmodus „digital“ verfasst wird, kann ein Textverarbeitungsprogramm verwendet werden. Der Einsatz des Korrekturmodus eines Textverarbeitungsprogrammes widerspricht nicht der eigenständigen Leistung, wobei die/der Prüfungskandidat:in darauf hinzuweisen ist, dass auch unrichtige automatische Korrekturen der Leistung zugerechnet werden.